
Wann läuft der Podcast bei Dir eigentlich?
Im Auto, zwischen zwei Terminen? Beim Bügeln? Im Keller zwischen alten Jahrgängen? Oder draußen beim Laufen?
Gerade in diesen Momenten gehen oft genau die Sätze verloren, die es wert wären, hängen zu bleiben.
Deshalb habe ich Dir hier einige davon noch einmal herausgezogen.
Was hat Dich überzeugt?
Wobei gehst Du nicht mit?
Trends sind großartig.
Trends, die schnell vorübergehen, waren es nicht wert, dass man sie beachtet.
Nicht zuletzt, wenn man die Sommelier-Prüfung ablegen möchte, ist es mehr als vernünftig, sich nicht nur mit alternativen Naturweinen, sondern auch mit der Klassik zu beschäftigen.
Klassische und alternativ produzierende Weinbaubetriebe gleichen sich immer weiter an und lernen voneinander.
Mit klaren Weinen ist es bei den Gästen wesentlich einfacher, die Tür für Naturweine zu öffnen, als mit naturtrüben.
Auch bei den natürlichen Weinen mussten hiesige Produzenten lernen, dass man Stile nicht kopieren kann, sondern seine eigene Interpretation für Rebsorte und Machart finden muss.
Projekte, die mit dem Solera-Verfahren arbeiten, entwickeln sich gerade in Deutschland.
Viele urtraditionelle Praktiken aus vergangenen Jahrhunderten, die teils in Vergessenheit gerieten, wie die Arbeit mit der Florhefe, finden auch in hiesigen Kellern mehr und mehr Einzug.
Weine, die unter einer Florhefeschicht reifen dürfen, erhalten ein unverkennbares Aromenbild.
In einer Weinbegleitung sollen Gäste Weine probieren können, die sie nicht zu Hause im Kühlschrank haben.
Jeder Wein findet einen Speisenpartner.
Man kann noch so viel über Wein lesen und studieren, aber so richtig verstehen wird man es nur, wenn man einmal im Keller oder im Weingarten mit angefasst hat.
Schon allein bei der Lese entwickelt man einen ganz besonderen Respekt für Wein, den Aufwand und seine Besonderheit.
Weiterbildung ist heute unglaublich einfach geworden.
Wenn man die Flaschen, die im Restaurant getrunken werden, betrachtet, geht es nicht immer darum, damit zu prahlen, sondern es ist nicht selten einfach eine Wertschätzung gegenüber dem Winzer und eine präsentierte Verbindung beider Häuser.
Natürlich kann man Flaschen posten als Posen betrachten, aber das ist absolut nicht unser Ansinnen, sondern eher eine Einladung zur Kommunikation.
So wirklich als Sommelier fühlt man sich nicht selten erst dann, wenn man seine eigene Weinkarte präsentieren kann.
Besonders sinnreich finde ich auch diese Episode:
Ein ganz besonderes Dankeschön an unseren Partner, die Schlumberger-Gruppe, für die tolle Unterstützung:

