
Kennst Du diesen Moment nach der Episode, in dem Du denkst:
„Da war ein Satz – und jetzt ist er weg.“
Mir passiert das regelmäßig.
Einige dieser Gedanken, die ich nicht verlieren wollte, habe ich Dir hier zusammengetragen.
Was ist Dir besonders hängen geblieben?
Und was würdest Du noch ergänzen?
Die Reise als Sommelier ist eigentlich niemals zu Ende.
Eine Weinkarte ist – egal wie groß oder konzentriert sie ist – niemals fertig.
Wichtig ist, dass man letzte Flaschen im Vorfeld kommuniziert.
Ungefähr eine halbe Stunde netto verbringt man an jedem Tisch mit Kommunikation.
Es ist ärgerlich, wenn Weine auf den Weinkarten immer wieder – je nach Trend und Beliebtheit – nachkalkuliert werden. Einmal Preis, immer Preis ist fairer.
Das Sekundärmarkt-Thema wird immer intensiver gespielt, da nicht zuletzt durch die sozialen Medien Weine zeitweise intensiv gehypt werden.
Einmal in der Woche zusammenzusitzen als Team-Building-Event ist definitiv der beste Stressregulator.
Es ist schöner, Küche und Service nicht komplett zu trennen, denn wir sind ein Team und können nur zusammen ein besonderes Restauranterlebnis schaffen.
Durch die Präsenz von Köchen im Service können
Überfordert bitte Winzer auf Messen nicht, sondern sucht lieber das Gespräch auf dem Weingut oder bei einem Telefonat.
Die Aufgabe des Sommeliers darf durchaus sein, das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben.
Schrecklich, wie viele falsche Informationen von einer KI zum Weinthema vermittelt werden.
Weine als feminin oder maskulin zu beschreiben ist recht schwierig.
Es ist toll, wenn jeder versucht, Weine ganz individuell zu fühlen und zu beschreiben, zum Beispiel beim Wein Farben zu fühlen.
Bei Speisen lassen sich Gäste eher auf Experimente und Ungewohntes ein als beim Wein, was durchaus schade ist.
Es verursacht fast körperliche Schmerzen, wenn man guten Wein wegschütten muss.
Wir sollten vielmehr Weine blind probieren, um die Weine mit weniger Vorurteilen wahrzunehmen.
Beim Wein kann man sich auch gerne verlaufen.
Wein ist eine never-ending Story.
Beim Wein lohnt es sich immer, ein Stückchen weiterzugehen und etwas Neues zu entdecken.
Beim Wein kann man überhaupt nicht voraussagen, was in zehn Jahren sein wird.
Wein ist wie eine Serie, die nie endet und doch zugleich niemals langweilig wird.
Beim Wein ist das Wichtigste, keine Angst vor dem Thema zu haben.
Mit einer Flasche Champagner in der Hand ist man definitiv immer ein gern gesehener Gast.
Ähnlich fast revolutionäre Gedanken hatten wir in dieser Episode:
Ein großes Dankeschön an die Schlumberger-Gruppe, die uns von Beginn an begleitet:

