
Seien wir ehrlich: Wie viel von dem, was Du hörst, bleibt wirklich hängen? Und wie viel verschwindet einfach wieder im Lärm des Alltags? Ein paar Aussagen haben sich bei mir festgesetzt – unbequem, klar, nicht immer angenehm.
Welche davon würdest Du unterschreiben – und welche lieber vergessen?
In einer Weinbar kann man seine Weinkarte ganz anders aufbauen als in einem Restaurant, da man sich vielmehr an Stilistiken, Vorlieben oder den Gästen orientieren kann und nicht an einem Küchenstil orientieren muss.
In einem Restaurant ist man distanzierter zum Gast als in einer Weinbar.
In einem Restaurant spricht man mehr über die Kombination, in einer Weinbar über den Wein selbst.
Dadurch, dass es in einer Weinbar um ein Vielfaches lockerer als in einem Sterne-Restaurant ist, können Gäste auch viel unkomplizierter ihre Weinvorlieben äußern.
Gerade am Anfang ist einer der wichtigsten Tipps, sich für das Maximum an Geschäftigkeit zu rüsten. Vermeintlich gesparte Kosten und Energie kosten nur auf allen Ebenen.
Weinbars sind nach wie vor unglaublich gefragt.
Wenn man eine neue Weinbar plant, ist es sehr wichtig, dass man die Preise im Auge behält.
Interessanterweise genießt man im Winter mehr Flaschenwein und im Sommer mehr glasweise.
In Restaurants wird tendenziell mehr Weißwein getrunken.
Die meisten Menüs sind so aufgebaut, dass nahezu nur Weißwein dazu passt.
Beim glasweisen Angebot ist die größte Herausforderung, dass man eine stetige Rotation hat und dass es spannend bleibt.
Durch den pauschalen Aufschlag von 18 € Servicegeld auf den internen Handelspreis macht die schmale Kalkulation sowohl Spaß für den Weintrinker als auch für den Weinverkäufer.
Eine der größten Herausforderungen ist es, wenn man aus einer Weinbarsituation zugleich lieferbare Qualitäten für den eigenen Weinhandel mit einkaufen muss, die Mengen definieren zu können.
Weinservice kann ganz wunderbar skaliert werden. Aber es ist enorm wichtig, dass der Service in all seiner Aufwendigkeit dann auch immer und für jeden Gast funktioniert.
Eine Weinberatung ist enorm wichtig, denn wenn die Weinkarte großartig ist, braucht man Beratung, um zu erfahren, was von den vielen tollen Sachen man unbedingt trinken soll, und wenn die Weinkarte schlecht ist, hilft einem jemand dabei zu definieren, was man nicht trinken soll.
Das Entertainment ist das eigentliche Wichtigste beim Weinservice. Denn genau das lässt uns als Gäste wiederkehren.
Unterhaltung ist das eigentliche wichtigste Serviceelement, denn das Wissen kann man sich selber heraussuchen.
Noch mehr Gedanken aus der Weinbarwelt, findest Du in dieser Episode:
Ganz besondere Weine und Produkte, von diesen tollen Produzenten, dürfen wir während der Weinpodcastfolge präsentieren. Vielen lieben Dank für diese Möglichkeit nd Begleitung.

