
Einige sehr wertvolle Gedanken aus der Episode, habe ich herausgeschrieben, damit diese nicht verloren gehen.
Natürlich sollte man wegen der Menschen und somit auch wegen des SOMMELIERS in ein Lokal gehen. Wein kann ich sonst überall trinken.
Auch wenn ich angestellt bin, lade ich Menschen, die in mein Restaurant kommen, im Prinzip zu mir nach Hause ein, und so sollte ich sie auch willkommen heißen.
Es ist ganz arg wichtig, den Gästen zuzuhören, also auch die Nebensätze mitzunehmen.
Kommunikation ist eines der wichtigsten Tools unserer Zunft.
Es entspannt, wenn man beim Wein sein Herzensthema gefunden hat.
Man sollte sich von der Vorstellung lösen, als Sommelier alles wissen zu müssen.
Um Weine zu verstehen, muss man deren Geschichte verstehen.
Um das Außergewöhnliche bei Weinen charakterisieren zu können, muss ich wissen, was das Gewöhnliche ist.
Klassisch ist ein schwieriger Begriff. Zeitlos ist treffender.
Der einfachste Weg, um an Informationen zu kommen, ist, die offiziellen Newsletter zu abonnieren und diese auch zu lesen. Mehr und verbindlichere Informationen kann man gar nicht bekommen.
Natürlich ist Social Media zu einem Großteil Hochglanz. Und das ist auch so in Ordnung und inspirierend, wenn man es als solches einordnen kann.
Das Kunststück beim Social-Media-Konsum ist das Filtern.
Die meisten vergessen, dass der private Weingenießer, der wahre Star, der wichtigste Mensch in der gesamten Wertschöpfungskette Wein ist.
Instagram ist das wichtigste Kommunikationstool vom Profi zum Gast und Weingenießer.
Social-Media-Kanal ist der Endkundenkanal.
Instagram ist ein Teil des Jobs, aber es sollte auch nur ein Teil bleiben.
Der Sommelier ist nur ein Zwischenstück zwischen Winzer und Weingenießer.
Das stetige Sich-über-die-Weinkarte-selber-verwirklichen-Wollen der Sommeliers ist eigentlich zu viel.
Als Sommelier hat man eine wirtschaftliche Verantwortung, der man sich bewusst sein sollte.
Als Gesicht nach außen, neben dem Küchenchef, sollte man als Sommelier durchaus eine gewisse Persönlichkeit und Ausstrahlung mit ins Restaurant bringen.
Das Wichtigste bei einem Wechsel ist, möglichst wenige Kellerleichen zu hinterlassen.
Wenn man bei seinen Weinen zu nischig wird, lässt man leider sehr viele Gäste liegen.
Ein extremes Auftreten als Sommelier ist nie nachhaltig.
Noch mehr Gedanken einer großartigen SOMMELIERE findest Du hier:
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Vielen lieben Dank dafür!

