
Sommeliers sind die Dolmetscher dessen, was die Winzer durch ihre Weine ausdrücken möchten
Ohne die Übersetzungsarbeit von Wein durch die Sommeliers, würde der Weinbranche ein zentrales Motiv fehlen
Wein ist sozialer Schmierstoff
Kein anderes Genussmittel verbindet Menschen auf eine so erwachsene Art, wie der Wein
Reben & Leben; Vitis & Vita, Wein ist Leben
Der Wein, als „lebendiges Wesen“, lebt im Glas, verändert sich innerhalb kürzester Zeit und verdient es, dass man sich ihm nach 5 oder 10 Minuten noch einmal mit einem neuen Bewusstsein widmet, ihn also nicht einfach herunterkippt
So wie man akzeptieren darf, dass manch einer keinen Wein oder Alkohol konsumieren möchte, ist es nur fair auf Akzeptanz derer zu hoffen, dass Weintrinker dieses Genussmittel in ihrem Lebensstil integriert haben und das auch nicht missen möchten. Gegenseitige Tolleranz ist absolute Bürgerpflicht
Der Unterschied zwischen einem 200 Euro und einem 2 Euro-Wein hat in allererster Linie ersteinmal mit Geologie zu tun
Die Geologie ist die spannendste Komponente um den Wein
Wein inspiriert
Wir sollten dem Wein ein frisches Image schenken, das die triefende Kerzenromantik widerlegt
Das beschreiben von riechen und schmecken ist uns leider nicht so geläufig, was Weinbeschreibungen nicht selten im Weg steht.
In einer Weinbeschreibung sollte ein gutes Attribut kein Selbstzweck sein
Für das Verlangen nach dem nächsten Schluck zeigt sich die Struktur des Weines verantwortlich
Junge Rotweine sind enorm schwer wirklich harmonisch mit Speisen zu kombinieren
Digitale und analoge Crosspublikationen haben sicher eine Zukunft aber auch die reinen analogen Koch- und Weinbücher werden aufgrund der Haptik und der Sinnlichkeit nicht vom Markt verschwinden.
Der digitalen Wein und Medienwelt hilft es, wenn man nicht mehr analog denkt
Digital hat im Restaurant schnell eine anonyme Anmutung, was im Kontext Gastronomie befremdlich wirkt
Der größte anzunehmende Unfall beim Wein trinken und verkosten ist ein Korkschleicher oder der Verdacht auf selbigen
Zumindest laut Émile Peynaud, reicht der Sauerstoff im Wein, dem Wein für die Reife. Demnach wären Naturkorken nicht zwingend notwendig
Bei einem Wein kann man sich vom starken Reiz des ersten Eindruck nie freimachen aber der spannende Teil der Verkostung kommt er weit danach
Um einen Wein sattelfest begutachten zu können, braucht man mindestens 10 Minuten. Und je länger man dafür hat umso besser
Es wäre unglaublich interessant, wenn man einmal mit einem Önologen der Vergangenheit, also aus dem letzten Jahrhundert, einen Wein trinken und Austausch pflegen könnte
Ebenfalls viele sehr besondere Gedanken findest Du bei dieser SOMMELIER & FRIEND – EPISODE
Wir sind richtig stolz, dass wir so besondere Produkte, wie diese bei uns präsentieren dürfen. Vielen Dank dafür.

