
Manche Gedanken und aussagen von Conny haben mich sehr beeindruckt. Hier habe ich einige davon für Dich zusammengefasst:
Verkosten kann man trainieren und erlernen. Was man nur schwer erleben kann, ist die Haltung zu den Menschen, zum Wein und zu seinem Arbeitgeber. Und das unterscheidet einen brillanten Sommelier von einem guten.
Man hat das Gastgeberherz oder man hat es irgendwie nicht.
Ein Sommelier, der sagt „Mag ich nicht“, hat eine recht schlechte Voraussetzung.
Verstehe ich nicht – okay. Kann ich nicht greifen – na ja, mag ich nicht, ist nicht unser Job. Das kann ich zu Hause sagen.
Gute Sommeliers stellen die richtigen Fragen, nicht nur bei den Gästen.
Wenn man als Sommelier offen ist und sich selber in der richtigen Position in der Weinwelt sieht, steht diese einem offen und bietet alle Möglichkeiten.
„Das ist ein Scheißwein“ sollte man niemals sagen, weil man damit immer die Arbeit von jemandem missachtet.
Wenn ich Weine bewerte, sollte ich nicht pauschal in gut oder schlecht, richtig oder falsch kategorisieren, sondern mich immer fragen: Wofür brauche ich die Weine und welchen Zweck sollen diese erfüllen?
Beim Weinservice ist es enorm wichtig, nicht über den Gast hinwegzugehen, sondern ihn komplett in die Serviceentscheidungen mit einzubinden.
Gueridons sind unterschätzt.
Mit zunehmender Erfahrung verändern sich die Weinbeschreibungen vom Analysieren hin zum Fühlen.
Einen Wein nicht nur schmecken, sondern emotional fühlen zu können, ist die Endstufe.
Wenn Weinneulinge den Wein beschreiben, beschreiben sie oft ihre eigenen Gefühle bei dem Wein.
Abgang ist ein katastrophales Weinwort. Bitte sagt doch lieber Nachhall.
Wein lernt man am besten in den Regionen selber.
Geh dahin, wo Wein stattfindet, dann lernst du Wein.
Aufgrund der enormen Preise bei ganz besonderen Weinen und Produzenten und deren Exklusivität geht das Wissen um diese Weine verloren. Wer kennt diese denn noch wirklich, geschweige denn, hat sie je probiert?
Geerbte Weinkeller sind durchaus nicht einfach für den Erbenden zu händeln.
Weinflaschen sind da, um geöffnet zu werden.
Die Episode sind so voller Erfahrung und Weingedanken. Wie auch diese hier:
Und während der besonderen Episode dürfen wir ganz besondere Weine,
die durch die Schlumberger-Gruppe vertreten werden, erklären und vorstellen.

