
Definiert, scharfsinnig, präzise, erfahren. Nicht wenige Aussagen von Gunnar haben mich richtig zum Nachdenken angeregt.
Ich musste sie dir einfach rausschreiben.
Man überhört es zu leicht.
Welche hätte auch von dir sein können?
Was siehst du anders?
—
Wenn es um Sinnlichkeit geht, ist ein Porzellanbecher schon sexy zum Weintrinken.
Superstrenge Serviceregeln wie vor Jahrzehnten gibt es gar nicht mehr, da das Gastwohl im Vordergrund steht.
Der wohl einzige Ort, an dem man in Berlin diesen „old school luxury wine service“ bekommen kann, wäre wohl noch beim Hans-Martin Konrad im Adlon.
Es ist nicht nur gut, sondern auch wichtig, Bilder zu haben.
Schade, dass so viele Sommeliers, nachdem diese zwei, drei Jahre erfolgreich sind, in den Handel abwandern.
Es gibt kaum eine Branche, bei der man so hinterher sein muss, bei der man aber auch hinterher sein muss, wie nicht nur der Wein, sondern auch die Gäste sich entwickeln.
Man sollte immer vermeiden, Flaschenleichen zu produzieren.
Je fester die Strukturen in einem Unternehmen sind, desto weniger Individualität und Persönlichkeit kann der Sommelier ausleben.
Macht unbedingt viele Weinreisen.
Auf Weinreisen kann man enorm gut netzwerken.
Metaphern helfen, einen Wein zu veranschaulichen.
Mit Metaphern kann man den Wein aus der Kopf- in die emotionale Ebene heben.
Eine zu große Weinkarte kann nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeiter verunsichern, wenn sie nicht wirklich weinaffin sind.
Eine Auszeichnung sind nicht immer Sterne, sondern nicht minder, wenn man Stammgäste hat, die wiederkommen, und auch, wenn der Laden voller Gastronomen ist.
Durch Weinreisen kann man nicht nur die Weine später besser transportieren, sondern auch die Kultur, die Kulinarik und die Menschen.
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