
Trotz dessen, dass unsere Episoden so lange gehen, kann man vielen wertvollen Gedanken leider nicht den Raum geben, dass Sie ausgiebig wirken und nachklingen können. Damit diese nicht übersehen werden, führe ich einige dieser hier auf. Hättest Du welche davon bewusst gehört?
Die Fleischbranche hängt der Weinbranche mindestens 20 Jahre hinterher.
Man sollte unbedingt als Kellner auch eine längere Zeit in der Küche verbringen.
Wenn man ein guter Sommelier werden will, muss man auch ein Köcheversteher sein.
Ein Sommelier bestimmt die Grundharmonie und die Taktung im Restaurant.
Wenn man jede Welle als erfolgreicher Sommelier mitnimmt, muss man unbedingt aufpassen, dass man nicht irgendwann überpastet.
Gerade zu Winzern entstehen trotz einer geschäftlichen Verbindung innige Freundschaften. Wahrscheinlich, weil man über den Wein sensitiv-emotional berührt.
Gerade in der Weinwelt ist es ein Geben und Nehmen, und das weit über den Wein hinaus. Wer viel gibt, bekommt auch sehr viel zurück.
Wein ist ein gesellschaftliches Medium.
Das Weinwissen, welches Sommeliers heute überschauen müssen, ist um ein Vielfaches umfangreicher als noch vor einigen Jahrzehnten.
Sommeliers sind heute vielmehr Entertainer, als sie es früher sein mussten.
Eine riesengroße Weinkarte zu haben, ist gar nicht mehr zeitgemäß.
Gravierend, wie stark sensible Weine auf Lagerung reagieren.
Wenn ein Wein fehlerhaft erscheint, sollte man es immer kommunizieren.
Auch bei Blindverkostungen soll man immer seine Meinung oder seine Ahnung kommunizieren, denn auch das ist immer Learning.
Offen oder blind verkostet: Es gibt kein Richtig oder Falsch, solange man es entsprechend verargumentieren kann.
Alle zehn Jahre verändert sich der persönliche Weingeschmack.
Die Weinwelt ist so viel größer geworden, und jeden Trend mitzubekommen, ist schier unmöglich.
Auf ähnlich viel Berufserfahrung blickt dieser Kollege von Gunnar zurück:
Dank der Schlumberger – Gruppe mit ihren Handelshäusern ist dieses Format möglich

und natürlich gibt es auch für private Weinliebhaber die Möglichkeit, die Weine der Gruppe direkt zu beziehen.

