
Du, morgen ist es so weit: Die neue Folge mit Jonas Hauke vom Kiosque in Hamburg-St. Pauli geht online. Ich habe kürzlich einen Abend mit ihm verbracht – nicht nur am Tresen, sondern in einem langen, entspannten Gespräch, das sich um Wein, Nachbarschaft und das Leben in dieser vibrierenden Stadt gedreht hat. Und glaub mir, Jonas ist genau der Typ, der dich mit einem einzigen Satz zum Schmunzeln bringt, während er dir einen offenen Wein einschenkt, der dich umhaut.
Stell dir vor: Der Kiosque, dieses ehemalige Tattoo-Studio direkt neben einer ikonischen Currywurstbude am Neuen Pferdemarkt oder Beim Grünen Jäger – je nachdem, wie du die Ecken von St. Pauli und Schanze verbindest. Tagsüber duftet es nach frischem Sauerteigbrot und Kardamomknoten, abends wird es zur Winebar mit italo-french Vibes. Jonas steht da, schenkt 16 Positionen by the glass aus einer Karte mit rund 100 Flaschen, oft naturnah, spannend, nie langweilig. Er ist kein Nerd, der dich mit Fakten erschlägt, aber wenn du willst, dreht er auf – mit diesem verbindlichen, herzlichen Wesen, das selbst den anspruchsvollsten Gast glücklich macht.
Was mich fasziniert: Für Jonas ist der Kiosque ein offener Raum, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, wo Toleranz, Zeit und Liebe Platz haben. Explizit kein Ort für Intoleranz – das steht da schwarz auf weiß. Wein ist für ihn der perfekte Gesprächspartner: Er bringt Leute zusammen, ohne Druck, ohne Starre. Service? Flach, ohne Hierarchie – das Team ist herzlich, du fühlst dich willkommen, setzt dich an den großen Tisch zu Fremden, und plötzlich teilst du Geschichten bei Burrata mit Pfirsich oder einer Quiche, die perfekt zu einem Glas passt.
Essen hier ist kein Fine-Dining-Ritual, sondern etwas Urbanes, Alltägliches, aber auf höchstem Niveau: Saisonal, italienisch angehaucht, bold und unkompliziert. Und Hamburg als Kontext? Diese Mischung aus Hafenrauheit, Kiez-Nachbarschaft und Weltläufigkeit – St. Pauli pulsiert, die Schanze brodelt, und mittendrin der Kiosque als Oase, wo du von Kaffee am Morgen nahtlos in Wein am Abend gleitest. Keine Reservierungen, einfach hingehen, Platz finden, sein lassen.
Jonas hat mir Einblicke gegeben, die mich nachdenklich gemacht haben: Wie Wein Geschichten erzählt, wie ein guter Service Menschen verbindet, ohne zu dominieren, und wie ein Ort wie dieser die Stadt lebendig hält. Morgen hörst du das alles ausführlich – mit all den Details, die man nur im Gespräch einfängt. Ich verspreche: Es wird witzig, präzise und ein bisschen inspirierend. Hör rein, schenk dir ein Glas ein, und lass uns danach darüber reden. Du wirst den Kiosque, nein Wein danach mit anderen Augen sehen – oder direkt hinwollen.
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