
Selten trifft man einen Fachmann, der so tiefsinnige Gedanken hat und bei dem nahezu jede Aussage ein Lehrstück ist. Exemplarisch dafür, habe ich einige Gedanken aus der Episode hier einmal aufgeführt.
Viele großartige Gegenden sind erst Mitte der 80er-Jahre entstanden.
Eine ausgewogene Tanninreife macht die spanischen Weine so einzigartig.
Spanien definiert sich durch eine enorme Vielfalt.
Die meisten haben gar nicht auf dem Schirm, dass Spanien so enorm gegensätzlich ist.
Spanien ist eines der wenigen Weinbauländer, auf dessen Klimazonen zwei Meere Einfluss haben.
Spanien bietet als eines der wenigen Weinbauländer vier grundunterschiedliche Klimazonen.
Der Ort macht den Wein.
Die angelsächsischen Kritiker sind sehr nah an Spanien dran und für das Land sehr prägend.
Das neue, das postmoderne Spanien ist ungleich faszinierend.
Was derzeit in Spanien an Entwicklung passiert, ist der absolute Wahnsinn.
Wie sich der Osten Spaniens entwickelt, ist ohnegleichen.
In Spanien hat man nie aufgehört, mit Amphoren zu arbeiten.
Autochthone Rebsorten erleben eine absolute Renaissance.
Einmal sollte man die Barcelona Wine Week gesehen haben.
Du musst als Produzent in irgendeiner Weise die Brücke bauen hin zum Konsumenten.
Und wenn der Wein nicht schmeckt, wenn diese Brücke wackelig ist, dann wird der Konsument nicht auf diese Brücke steigen.
Wein muss Sinn machen, und der einzelne Wein muss einen Grund und somit eine Daseinsberechtigung haben.
Willkürlichkeit und Doktrin halte ich im Weinbau für einen riesen Blödsinn.
Die Wertigkeit eines Weines begründet sich in der Nachvollziehbarkeit, warum dieser mit diesem Stil erzeugt wurde.
Ein Wein provoziert, wie jedes Bild, jeder Film oder auch jeder Roman, eine Interpretation.
Wein ist Handwerk, welches durch eine enorme Portion Sensibilität entsteht.
Wein erfordert ein Höchstmaß an Sensibilität, denn burschikos will auch ein Nicht-Weinkenner nicht im Glas haben.
Den Stil des atlantischen, frischen Spaniens bekommt man sonst in Südeuropa nirgends so hin.
Albariño und Godello sind absolute Antagonisten.
Ein Rätsel, warum Galizien auf so wenigen Weinkarten zu finden ist.
Der deutsche Weintrinker ist extrem preissensibel und wechselt problemlos sein Lieblingsgebiet, wenn die Weine darin mit einem Mal 2 Euro teurer werden.
Von den großen Weinländern hat Spanien als einziges in diesem Jahr einen deutlichen Einbruch erlitten.
Amerikaner trinken, wenn sie ins Restaurant gehen, Weine, die sie nicht kennen. Das ist in Deutschland nicht so.
Die Deutschen lieben Spanien als Urlaubsland, aber haben mit den Weinen relativ wenig am Hut.
Galicien, Bierzo und vor allem die Kanaren sind komplett unterbewertet.
Die Kanaren sind aufgrund ihrer Weißweinlastigkeit und der milden Charakteristik absolut im Trend.
Die klassische Rioja, also die obere und die baskische Rioja, muss man einfach einmal gesehen haben.
Reserva ist nicht mehr so einfach zu verkaufen. Und hier kann man durchaus sagen, dass dieses Modell in der Krise ist, nicht aber das Gebiet.
Reserva-Weine bieten eines der besten Rotwein-Preis-Leistungs-Verhältnisse, die es überhaupt gibt.
Aber die Konsumenten sind derzeit in einer Phase, in der sie das nicht mehr so schätzen.
Auch wenn Bordeaux im Augenblick Vertriebsprobleme hat, sollte man sich mehr dessen ums Klima Sorgen machen.
Spaniens Trend ist: weg vom Holz.
Ein großer Trend in Spanien ist die Besinnung kleiner Gebiete auf ihre Spezialitätensorten.
Madrid ist einer der absoluten Hotspots, was Essen angeht, auf der Welt.
Das, was dort abgeht, ist wahnsinnig – das ist wie von einem anderen Planeten.
Die neuzeitliche Fokussierung auf die Amphore in Spanien ist schon lustig zu beobachten.
Eine kontrollierte Reife bekommt man in der Amphore viel besser hin als im Holz.
Es gibt absolut keine Berechtigung für Heavy-Weight-Bottles.
Alle Produzenten behaupten, nachhaltig zu arbeiten. Das macht das Ganze ein wenig unglaubwürdig.
Kunden, die Weine ab 10 Euro trinken, legen zumeist ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit.
Social Media ist ein enorm wichtiges Marketing-Werkzeug und nicht zu toppen.
Aber um die Komplexität beim Wein und komplexe Informationen zu vermitteln, taugt Social Media absolut nicht.
Social Media sorgt wie kein anderes Medium dafür, dass man in Erinnerung bleibt.
Der Sommelier muss ein Wegbereiter sein.
Einen Sommelier umgibt sofort die richtige Aura, wenn er sicher ist und weiß, was er will.
Flexibilität muss zur Grundausstattung eines Sommeliers gehören.
Es ist unglaublich, wie weinbewusst auch viele „Nicht-Sommeliers“ sind. Dafür gibt es unsere zweimonatliche Kategorie SOMMELIER & FRIENDS. Eine weitere Episode, findest Du hier:
Besonders ehrt es uns, dass wir in dieser Episode besondere Weine, von ganz besonderen Weingütern präsentieren dürfen.
