
Gedanken, Wissen und Emotionen fließen hier in beeindruckender Dichte zusammen. Einige der besonders leuchtenden Momente habe ich für dich noch einmal hervorgehoben.
Wein ist lecker.
Lecker ist ein so blödes Wort, super verhasst, und leider weiß ich nicht, wann das passiert ist, dass es so ein streitbares Wort geworden ist. Ich mag das Wort, das ist simpel, das ist einfach und beschreibt doch ganz viel.
Klar kann man größte Monologe und Dialoge führen, aber eigentlich kann man auch sagen: Der Wein ist lecker. Ich mag das Wort gerne.
Das Wort lecker ist für mich der Anfang der Kommunikation, bei welcher ich den Gast spüren kann. Ob dieser mit seinem Wein und der Welt glücklich und zufrieden ist oder ich fragen kann: Was ist lecker … die Rebsorte, der Ausbau, die Herkunft? Dank dieses Wortes kann man sich gerne in so viel mehr Tiefe reinreden.
Wein ist so oft kompliziert und so schnöselig, dass es gar keinen Raum für alles andere lässt.
Eigentlich ist es doch am schönsten, gut zu saufen und Spaß zu haben.
Warum wird Wein immer mit dem Zusatz „aber trocken“ bestellt?
Mit jedem Wein, den man trinkt, lernt man dazu.
Natürlich mögen Burgundfans auch das Piemont.
Deutsche Spätburgunder sind brutal toll.
Junge Leute, die anfangen, sich mit Wein auseinanderzusetzen, holst du mit Kabinett komplett ab.
In unserer Branche haben wir den großen Vorteil, dass es nur wenig beschissene Arbeiten gibt.
Ein Sommelier ist auch ein Gastgeber, aber mit einem klar definierten Fokus in seiner Beschäftigung.
Einmal Sommelier, immer Sommelier. Also auch im Privaten, wenn man unterwegs ist, ist man trotzdem immer der Sommelier.
Im Bordeaux ist es super spannend, mit den Jahrgängen zu spielen.
Bordeaux macht gereift am meisten Spaß.
Und noch mehr spannende Meinungen von anderen SOMMELIERs, hörst Du in deren Folgen, zum Beispiel hier:
Es gibt tolle alkoholfreie Alternativen zum Wein, einige der außergewöhnlichsten, dürfen wir Dir vorstellen:

