
Wenn ich die Podcast schneide, denke ich oft. WOW, das stimmt! Der Gedanke ist wertvoll oder ohhh, dass ist gewagt. Diese kleinen Gedankenschnipsel findest Du hier.
Habe ich einen überhört? Welchen hättest Du noch mit reingenommen? Mit welchem kannst Du so gar nicht mitgehen?
Das Burgund ist – zumindest in vielen Teilen – wesentlich offener und zeitgemäßer geworden. Sie empfangen Gäste, sprechen Englisch und werden immer professioneller.
Schon früher hat man die Weine aus dem oberen Teil des Clos du Vougeot dem Papst, die aus dem mittleren den Kardinälen und den unteren Teil den Bischöfen zugesprochen.
Wenn man im Chablis in den Weingärten genau schaut, findet man die Austern-Fossilien, die durchaus das Terroir prägen.
Chablis und Mâconnais liegen ca. 230 km auseinander, das ergibt immerhin einen Ernteunterschied von ca. 2 Wochen.
Im Burgund legt man viel Wert darauf, dass man dieses Gebiet auch im Ausland als Bourgogne und nicht als Burgund oder Burgundy bezeichnet.
Das wirklich Tolle im Burgund ist, dass man mit einem leichten Oberflächenwissen beginnen und das Burgund verstehen kann, aber dieses Gebiet so viel Tiefe bietet, dass man das Gefühl hat, es wäre eine never ending Story.
Bei einem Wein ist das Zusammenspiel der verschiedenen Sinneswahrnehmungen enorm wichtig. Also das Visuelle, das Aromatische und das Gustatorische muss einander ergänzen und unterstützen, sonst fehlt die Balance im Wein.
Beim Pinot Noir ist es, wie bei kaum einer anderen Rebsorte, reizvoll, wenn sie die tertiären, leicht morbiden Aromen durch die Reife der Weine herausbildet.
Eine Burgunderkarte wirkt dann sehr kompetent, wenn sie nicht nur die erste Reihe der Produzenten listet, sondern die Tiefe dieses Gebietes zu spiegeln vermag.
In der Jugend schmeckt man die Handschrift des Winzers, in der Reife das Terroir.
Es ist eine Frage, wie viele Weine in der heutigen Zeit die Reife erreichen, um das Terroir komplett präsentieren zu können.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass man einen Bourgogne regional gut 5 Jahre, einen Premier Cru 8 bis 10 Jahre und einen Grand Cru oft mehrere Jahrzehnte liegen und genießen kann.
Sehr prägend war auch diese Episode:
Vielen Dank an unseren Partner, die gesamte Schlumberger-Gruppe, mit den folgenden Handelshäusern

