
Heute ist der Tag, auf den ich mich seit unserem Gespräch mit Tobias Hess gefreut habe. Die neue Podcastfolge ist jetzt live – und sie ist eine Einladung: zum Genießen, Zuhören und Nachdenken. Tobias ist nicht einfach Sommelier. Er bringt Wein dorthin zurück, wo er hingehört – in den Alltag der Menschen, an ihre Tische, ins Gespräch, ins Leben. Und er macht das am Bodensee, in einem Ort, der wie kaum ein anderer zwischen Geschichte, Natur und Moderne schwebt: dem Seegut Zeppelin.
Das Seegut Zeppelin ist ein besonderer Ort. Die historische Villa Gminder, eingebettet in einen vier Hektar großen Park mit direktem Seezugang, ist mehr als ein Hotel – es ist ein Refugium, in dem Geschichte und Gastlichkeit in außergewöhnlicher Harmonie zusammenkommen. Hier findet Tobias seinen Raum: nicht im Rampenlicht, sondern mitten im Erlebnis. Hier begegnet Wein nicht Status, sondern Beziehung.
Tobias’ Weg hierher ist spannend, weil er dorthin führt, wo viele die Verbindung zwischen Wein und Menschen manchmal verlieren. Er war lange im Weinhandel, tief drin in Sortimenten, Trends und Sortimentsstrategien. Aber genau dort wuchs bei ihm das Bedürfnis, Wein wieder in Verbindung mit Menschen zu bringen – als Dialog, als Erfahrung, nicht als Produkt. Sein Schritt zurück in die Gastronomie war kein Rückschritt, sondern ein bewusster Brückenschlag zwischen Wissen und Begegnung, zwischen Expertise und Erleben.
Im Seegut Zeppelin, genauer gesagt im Restaurant Pinus, dessen Küche und Gastlichkeit inzwischen mit einem Michelin-Bib-Gourmand ausgezeichnet wurden, schafft Tobias gemeinsam mit seinem Team ein Umfeld, in dem Wein lebendig wird – im Glas, im Gespräch, in der Begegnung mit Gästen. Pinus steht für ein kulinarisches Konzept, das regional, kreativ und gemeinschaftlich ist: Sharing-Gerichte, leichte Akzente, klare Aromen. Es ist ein Stil, der zur Atmosphäre des Seeguts passt – entspannt, bewusst, sinnlich.
Was mich in unserem Gespräch besonders fasziniert hat, war Tobias’ Blick auf Wein als täglichen Begleiter. Nicht als etwas Elitäres, nicht als Objekt der Effekthascherei, sondern als Erlebnis, das Schönheit ins Alltägliche bringt. Er sagte Dinge, die ich Dir hier nicht wortwörtlich wiederhole, die aber sinngemäß so geblieben sind: Wein sollte nicht nur bewertet werden, sondern erlebt. Er ist für ihn nicht nur ein Produkt, sondern ein Medium – zwischen Menschen, zwischen Momenten, zwischen Erinnerung und Gegenwart.
Und genau darum ging es in unserer Folge: um Gastgeberkultur im besten Sinne. Tobias erzählt davon, wie ein Glas Wein ein Gespräch eröffnen kann, wie es Nähe schafft, wie es Stille füllt, ohne laut zu sein. Er spricht darüber, wie wichtig der Gastkontakt ist – gerade im Zeitalter digitaler Distanz. Er erinnert uns daran, dass Wein Menschen zusammenbringt, aber dass es der Gastgeber ist, der den Rahmen schafft, in dem das wirklich geschehen kann.
Das Seegut Zeppelin selbst ist ein idealer Ort dafür. Ein Platz mit Seele – ein Park, ein See, eine Villa mit Geschichte, die nicht stumpf konserviert, sondern lebendig geführt wird. Hier entsteht eine Kulisse, in der Wein erst richtig zur Geltung kommt: bewusst, präsent, im Dialog mit Ambiente und Gast.
Wenn Du Wein nicht nur trinken willst, sondern verstehen, fühlen und erleben willst, dann ist diese Folge für Dich. Sie ist keine Lehrstunde. Sie ist ein Gespräch über Genuss, über Menschen – und über die Frage, was Wein sein kann, wenn man ihm begegnet, statt ihn zu erklären.
Jetzt reinhören und entdecken, was Wein am Bodensee wirklich bedeutet.
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Und weitere SOMMELIERs findest Du überall, wo es Podcast gibt, wie diese Folge:
Ein besonderes Dankeschön, an die besonderen Produzenten und das Seegut Zeppelin,
die diese Folge begleiten und unterstützen:

