
Wenn ich die Podcast schneide, denke ich oft. WOW, das stimmt! Der Gedanke ist wertvoll oder ohhh, dass ist gewagt. Diese kleinen Gedankenschnipsel findest Du hier.
Habe ich einen überhört? Welchen hättest Du noch mit reingenommen? Mit welchem kannst Du so gar nicht mitgehen?
Was für ein riesiger Vorteil ist es in der Gastronomie, dass wir eine sofortige Bestätigung für unsere Arbeit erhalten.
Früher waren Weinproben nur elitäre Veranstaltungen für Fachleute, da hat man als Kellner nur nebenan stehen und zuhören dürfen.
Vor wenigen Jahrzehnten musste man sich in den Hauptgebieten Europas auskennen, aber heute ist es eine unfassbare Menge an Wissen, die man als Sommelier mitbringen muss, um sich überall ein wenig auszukennen.
Jeder Sommelier sollte eine Kernkompetenz haben, mit der er sich wohlfühlt und damit die Weinkarte gestaltet.
Jeder Sommelier, der nicht die Offenheit hat, ständig auch Neues zu entdecken, der macht seinen Job auch nicht richtig.
Als junger Sommelier habe ich mich immer darüber gewundert, warum zum Beispiel ein Nuits-Saint-Georges anders als ein anderer schmeckte. In meinem damaligen Verständnis waren beides doch nur Spätburgunder.
Erst nach meiner dritten oder vierten Reise ins Burgund begann ich, die Besonderheit überhaupt verstehen zu können.
Ein alter Sommelier hat in meinen jungen Jahren einmal zu mir gesagt: Wenn du Burgund verstanden hast, bist du angekommen. Burgund ist die Endstufe. Heute weiß ich, was er gemeint hat.
Gespräche mit Winzern helfen immer, deren Weine und noch viel wichtiger deren Region zu verstehen, egal wo man ist.
Früher, als Winzer noch mehr Bauern waren, gab es oft die Situation, in welcher man als junger Sommelier mit Weinen geprüft wurde, ob man überhaupt würdig ist, mit ihm in den Keller zu gehen und die besten Qualitäten zu probieren.
Es ist eine unglaublich erfüllende Freude, Menschen zum Burgund zu bringen.
Auch im Burgund ist die Handschrift, wie er seine Weine ausbaut, nicht selten noch prägnanter als die Appellation.
Das Thema Social Media ist allgegenwärtig, wird nicht weggehen und ist auch für mein Unternehmen enorm wichtig.
Das, was früher Print war, ist heute von der Wertigkeit Social Media.
Man darf das Thema Wein, gerade wenn man es selber repräsentiert, nicht zu wichtig nehmen.
Typischer Satz bei unerfahrenen Weintrinkern ist: „Ich weiß nicht, ob ich jetzt was Falsches sage!“ und das ist so schade.
Es ist wichtig, dass der Gast mit Wein nicht überfordert wird.
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