
Hey du, der du vielleicht gerade ein Glas Tempranillo in der Hand hältst oder einfach nur neugierig durchscrollst – ich bin’s, Silvio Nitzsche, und ich sitze hier mit einem Grinsen im Gesicht, weil morgen die neue Episode droppt. Mit David Schwarzwälder, diesem Typen, der Spanien-Weine kennt wie seine Westentasche. Stell dir vor, du wanderst durch eine sonnige Weinlandschaft, und plötzlich erzählt dir jemand die Geheimnisse hinter jedem Rebstock – so fühlt sich unser Gespräch an. Aber ich spoil nichts, versprochen. Ich gebe dir nur ein paar Appetithäppchen, die dich morgen umso mehr anschalten lassen.
David ist so was wie der Sherlock Holmes der spanischen Weine. Seit über 37 Jahren taucht er tief in die Regionen ein, von den vulkanischen Böden Lanzarotes bis zu den Hochplateaus der Ribera del Duero. Als Journalist beim Meininger Verlag hat er Hunderte von Artikeln und Kritiken verfasst, und sein Buch „Spanien und seine Weine“ ist quasi das Standardwerk, das dir die Herkunft, den Stil und die Geschichte jedes Tropfens erklärt. Er lebt ja teilweise in Salamanca, mitten drin, und das merkt man: Sein analytischer Blick geht nicht nur auf Etiketten, sondern auf das, was dahintersteckt – die Landschaft, die Klimabedingungen, die gesellschaftlichen Schichten, die einen Wein formen. Denk an eine alte Karte, auf der er die Punkte verbindet: Wie ein Tempranillo aus 800 Metern Höhe über dem Meer nicht nur schmeckt, sondern die harte, trockene Realität des Hochlands atmet.
Sein Weg als Experte? Der liest sich wie eine dieser Abenteuergeschichten, wo der Held durch Weinberge irrt und am Ende weiser rauskommt. Angefangen als freier Redakteur, hat er sich zu einem Dozenten und Präsentator hochgearbeitet – denk an Masterclasses für Sommelierverbände, wo er komplexe Themen runterbricht, ohne dass es belehrend wirkt. Er ist der Typ, der Wissen so serviert, dass du plötzlich selbst neugierig wirst: Warum ein Wein aus alten Reben (über 60 Jahre!) mehr Tiefe hat, oder wie man Stilfragen knackt, ohne in Fachchinesisch zu verfallen. Als erster Ausländer den „Nariz de Oro“ 1999 zu gewinnen – das war wie ein Ritterschlag, der ihm Türen zu Winzern öffnete, mit denen er per Du ist. Und jetzt, frisch mit dem spanischen Verdienstkreuz ausgezeichnet im April 2025, vermittelt er zwischen der Weinwelt und uns Normalsterblichen: Macht die Komplexität zugänglich, weckt Neugier, als wäre es ein Plausch bei Tapas.
Für David ist spanischer Wein wie ein altes Familienalbum – kulturelles Gedächtnis, Handwerk und Alltag in einem. Er sieht ihn als Spiegel der Zeit: Die trockenen Sommer, die kalten Winter, die gesellschaftlichen Veränderungen, die von traditionellen, konzentrierten Roten zu moderneren, frischeren Stilen führen. Tradition vs. Moderne? Das ist für ihn kein Kampf, sondern eine Evolution – weg von den schweren, barrique-lastigen Kloppern hin zu eleganten Crus aus Nordhängen, Amphoren oder Betontanks, die den Klimawandel berücksichtigen. Und unterschätzte Regionen wie La Mancha oder Lanzarote? Die hebt er hervor, weil sie mehr bieten als Klischees: Vulkanische Mineralität, lokale Sorten, die Geschichten erzählen. Wenn du „einen spanischen Wein“ bestellst – was suchst du da wirklich? Abenteuer? Trost? David hat da einen Riecher, der tiefer geht.
Seine Sicht auf die Zukunft macht mich besonders kribbelig: Weniger Stereotype, mehr Feinheiten – Differenzierung durch Herkunft, Geduld beim Reifenlassen, statt schnellem Konsum. Wie ein guter Rioja, der Zeit braucht, um zu glänzen. Morgen hörst du, wie das alles zusammenhängt, in einer Folge, die dich vielleicht dein nächstes Glas anders betrachten lässt. Schalt ein, du, und lass uns danach quatschen. Bis bald!
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