
In der der Fülle der wertvollen Gedanken und Aussagen, während einer Episode gehen so viele wichtige Gedanken unter. Der möchte ich einige hier noch einmal zusammenfassen, die ich für außergewöhnlich empfinde:
Schweizer trinken viel mehr Rotwein als Weißwein
In der Schweiz herrscht im Augenblick ein Klima wie vor 30 Jahren im Burgund
Burgund ist schwerlich bezahlbar, da geht man gerne auf die vorhandenen Alternativen wie die Schweiz oder Deutschland
Es ist schwer zu pauschalisieren, dass Burgund teuer ist
Jede Art von nachhaltigem Weinbau pauschalisiert in eine Tüte zu stecken, ist diesem nicht dienlich
Leider existiert von Seiten der Konsumenten und nicht selten auch Fachmenschen unglaublich viel Halbwissen, wenn es um ökologischen Weinbau geht
Orange-Weine bitte nicht pauschal in die Naturalwein-Ecke stecken
Das bekannteste Bio-Siegel ist das Euro-Bio-Siegel, da es gut nachvollziehbar ist, weil für alle die gleichen Regeln innerhalb der EU herrschen
Es gibt verschiedene Verbände für biodynamischen Weinbau, wobei ich nicht weiß, ob ein Verband für eine Kreislaufwirtschaft wirklich so sinnvoll ist
Man kann ökologischen oder biodynamischen Weinbau betreiben – auch ohne die Nachhaltigkeit zu priorisieren. Umgedreht wird es schwierig
Der beste Boden im Weinbau ist der, der nie „aufgemacht“ wird
Die Entschuldigung in einem Weingut, etwas nicht zu tun, nur weil es noch nicht die absolut perfekte Lösung dafür gibt, ist für mich nicht die richtige Lösung
Kreislaufwirtschaft ist die Grundlage für die biodynamische Landwirtschaft
Biologisch arbeiten viele Winzer vielleicht noch als Vermarktungstool. Biodynamisch ist so teuer, dass es sich als Marketing- oder Vermarktungstool nicht mehr lohnt
Jeder der bisherigen Sommeliers hat wertvolle Gedanken und interessante Geschichten. Einen riesen Fundus findest Du hier:
Ohne unseren Partner, die Schlumberger-Gruppe, wäre dieses tolle Projekt nicht möglich. Vielen lieben Dank dafür!

