
Wenn jemand so lange in der Branche ist wie Rudolf Knickenberg, sammelt man viel Erfahrung, und ich finde es großartig, dass er so viele – oft persönliche – Gedanken mit uns geteilt hat. Einige sehr interessante habe ich gerne für Dich aufgelistet:
Wichtig ist es immer bei hochwertigen Weinen, dass diese nicht in eine kurzfristige Ertragsbubble hineingeraten, sondern auch nach wie vor in der Gastronomie von Sommeliers gelebt werden.
Eva Fricke und Theresa Breuer haben uns mit ihrem Glauben an die Lorcher Lagen gezeigt, dass es in Deutschland noch einige Regionen gibt, die man wachküssen kann.
Nicht jeder Ortswein ist ein verkannter GG, aber Weine wie von Theresa Breuer oder Bürklin-Wolf können nach 5–6 Jahren Reife Offenbarungen bieten.
Die Umstellung vom Umsatzträger Brut Premier beim Champagnerhaus Louis Roederer hin zur Collection war eine unfassbar weitsichtige Entscheidung, nicht zuletzt im Hinblick auf die Klimaveränderung.
Der Schritt des Hauses Roederer innerhalb des Basissegments vom Brut Premier zur Collection hat der Marke einen qualitativ-sensorischen Schritt nach vorne verschafft.
Wenn ein Jahrgang Cristal nicht produziert wurde, ist die Charge in die Réserve Perpétuelle geflossen. Das ist Markenaufbau und Qualitätsmanagement zugleich.
Stillweine in der Champagne sind ein präsenter Markt, aber sowohl die Qualität als auch die Mengen müssen diesem entsprechen können. Das Potenzial ist großartig.
Wein ist Faszination.
Es ist faszinierend zu sehen, wie mit einer einzelnen Rebe verschiedene Differenzierungen, Qualitäten und Regionen zu spiegeln sind.
Bei wirklich großen Weinen geht es nicht darum, ob diese besser oder schlechter sind, man lernt etwas Besonderes aus ihnen.
Die qualitative, aber auch preisliche Entwicklung und Akzeptanz von Kaffee in den letzten Jahren ist beispiellos und interessant.
Gerade Erstgenießer beim Wein darf man nicht überfordern oder gar abschrecken, sondern sollte diese eher begeistern können.
Vakuum-Systeme sind ein so großer Mehrwert für die Gastronomie und deren Gäste.
Karaffen sind unfassbar wichtige Werkzeuge bei der Optimierung des Weinservice.
Bei der Weinansprache muss jeder sein eigenes und persönliches Vokabular finden, und eigentlich gibt es hier kein Richtig oder Falsch.
Weinerzeugnisse, bei denen der Wein zu günstig und zu süß wird, sind nicht förderlich für die Weinkultur und die Entwicklung des Weines.
Es ist nicht verkehrt, mit einem fruchtigen, süßen Wein ins Weinleben zu starten und zu schauen, wie man sich weiterentwickeln kann.
Bei Gajas haben die Kinder zur Mittagszeit ein Glas Wein dazugestellt bekommen. Nicht, um es zu trinken, sondern um die Kultur von Wein und Essen aktiv zu leben und zu vermitteln.
Die Vielschichtigkeit des Weines ist Fluch und Segen.
Es hilft, einmal einen Wein für 30 oder 40 Euro zu trinken und zu versuchen zu verstehen, was diesen Wein so fertig und besonders macht. Es ist in der Regel selten eine Frage des Verstehens, sondern der Überzeugung: „Will ich das?“.
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Danke der Schlumberger-Gruppe, dass sie seit nun schon 100 Folgen bei uns sind.

